Bornholm-Urlaub 2008Urlaub auf Bornholm - 16.-31. Juli 2008.

Hier ein paar Bilder.

Kinderanhänger und Gepäck waren gut vorbereitet. Die Tour sollte uns spontan, abhängig vom Wetter und Laune einfallen. Erstes Hindernis: Die Überfahrt. Ein kleiner Achsbruch folgte. Insgesamt kein langweiliger Urlaub!

Wir werden noch lange von den Erinnerungen zehren.

Bahnhof in Saßnitz

1. Tag: Mit dem Zug ging es  nach Stralsund. Umsteigen! Fahrstühle waren für den Kinderanhänger zu klein und für den Fahrräderansturm völlig überlastet. Ein Gleisübergang war vorhanden, aber durch einen “Beamten” versperrt. Also, Treppen hinab und wieder hinauf tragen! Wie öfters, hatte der Anschlusszug Verspätung, sonst hätten wir ihn wohl nicht geschafft.

In Saßnitz angekommen, dauerte es gerade mal die Fahrt um das Bahnhofsgebäude  und klein Moritz war in seinem Anhänger eingeschlafen.

Die Altstadt hatte sich herausgeputzt, Hafen und Mole luden zu einem Spaziergang ein.  Auf dem Weg zur ersten Campingübernachtung mussten wir uns noch um das Ticket für die Überfahrt nach Bornholm kümmern. Das Schiff für den nächsten Tag war schon ausgebucht. Für den 18.7. reservierten wir dann. Gleich in Neu-Mukran fanden wir dann einen super Platz, der im Bikeline-Heft nicht aufgeführt war, ein Geheimtipp! Radfahrer, die spontan übernachten wollen, sind auf Rügen sonst nicht willkommen! (ergab meine Telefonrundumfrage, Ausnahme: Altefähr!).

2. Tag: Ein Badeurlaubstag auf Prora und Binz war auch nicht schlecht.

Ankunft in Rönne3. Tag: Auf die Fähr-Überfahrt nach Rönne freuten wir uns besonders. Die Fähre 12:15 war fast leer.  Während es auf dem Meer begann zu regnen, hörte es mit unserer Ankunft auf.

Nach unserem ersten Einkauf erreichten wir nach kurzer Zeit den Champingplatz nördlich von Rönne. Was 3 Sterne versprachen, wurde weit übertroffen. Auf dem Platz war an alles gedacht, Kinder hatten an vielen Spielemöglichkeiten ihren Spaß und die “Großen” auch.

Standspaziergang4. Tag: Strandspaziergang. Unser Ziel Hasle erreichten wir nicht,  aber wir hatten unseren Spaß am menschenleeren Strand.

5. Tag: Die Wege waren noch etwas nass vom nächtlichen Regen. Wir fuhren weiter nach Norden. Nach einer kurzen Badepause überraschte uns in Hasle ein Museeumsdorf mit Fischräucherei und im Ort wurde der Proviant aufgefüllt.  Von nun an ging es auf einem guten Radweg immer an der Küste mit Seeblick entlang.  Das steinige Ufer war zum Baden ungeeignet, hielt aber ein ruhiges Plätzchen für eine Mittagspause bereit.

KüstenradwegDer Küstenradweg war traumhaft, führte uns an verschlafene Fischerhäfen und Orte vorbei. Hinter Teglkas hörte er abrupt auf. Steil ging es hinauf. Kristina mußte helfen, das Wagengespann zum Jons Kapl hinauf zu schieben. Bergauf, bergab ging es nun bis Vang. Den Ort besichtigten wir nicht, dafür entdeckten wir weiter in nördlicher Richtung einen “Pirmitiv-Campingplatz” oberhalb der Steilküste. Er war auf unserer KOMPASS-Karte nicht verzeichnet. Wir fuhren weiter und wollten einen Abstecher nach Hammershus machen. Als wir die Burganlage aus der Ferne sahen war klar, dass lohnt einen extra Besuch. Es war bereits spät geworden und unser Zelt sollte südlich von Allinge nahe Sandkas stehen.

Felsenklettern6. Tag: Kristina wachte mit Nackenschmerzen auf. Radfahren fiel aus. Wir wanderten zum Hafen in Allinge, “verpflasterten” die schmerzende Stelle und reservierten eine Überfahrt zu den Erbseninseln für den nächsten Tag. Felsenklettern bereiteten Moritz das größte Vergnügen.

7. Tag: Das Fahrrad ließen wir im Hafen. Mit dem Schnellboot ging es in einer Stunde zu den Erbseninseln. Sehenswert. Wir umrundeten beide mit einer Brücke verbunden Inseln. Christiansö hat auch einen Campingplatz. Mit 26 kleinen Zelten war er voll belegt.

HammershusMoritz nutzte den Rückweg für ein kleines Nickerchen.

Den angebrochenen Nachmittag nutzten wir dann noch für eine Radtour an das nördliche Ende Bornholms und zur Besichtigung der Burgruine Hammershus.

8. Tag: Mit dem Ziel Gudhjem verließen wir Allinge. Bei einer Bergabfahrt löste sich die Achsbefestigung des Anhängers. Wir fanden wieder alle Schrauben und reparierten schnell. Wir entschieden uns für eine Radroute im landesinneren und besuchten zuerst die Wehrkirche Olskirke. Weiter ging es auf dem Radweg 26 über Rö zunächst zum empfohlene Kunstmuseeum. Der Eintritt war dann doch zu happig und wir wanderten in die Bucht Helligdomsklipperne. Anschließend ging es dann noch zum höchsten Wasserfall Dänemarks (ca. 20 m), ins Döndal. Wegen der anhaltenden Trockenheit plätscherte dieser nur mäßig.

In Gudhjem geschah dann das Unfassbare: Bei einem Stoß an eine Stufe brach die Hinterradsteckachse, an der der Kinderanhänger befestigt war. Vergeblich suchten wir einen Fahrradhändler und schlugen dann unser Zelt auf.

9. Tag:  Zwangsweise war ein Badetag angesagt und die Wäsche wurde gewaschen. Mit dem zweiten Rad fuhr ich nach Rönne und konnte die defekte Achse bekommen. Die Reparatur war dann eine Sache von Minuten.

Olskirke10. Tag:  Mit dem Rad ging es dann ins Landesinnere.

11. Tag:

Send post as PDF to www.pdf24.org
RSS Trackback URL admin | 1. August 2008 (12:51)

Touren

Schreibe einen Kommentar







© 2006 greenzone | Wordpress | dKret2 2.2 | XHTML | CSS | Top |